#64 „Nicht das Kind ist das Problem – sondern der Blick“
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Esst du, was mich wirklich traurig macht?
00:00:02: Dass wir heute in einer Welt leben, in der Kinder oft behandelt werden als wenn sie ein Problem das gelöst werden müsste.
00:00:08: Als wären Sie eine Baustelle!
00:00:10: Als müssten wir sie besser machen schneller leiser angepasster konzentrierter weniger emotional Und ich möchte es heute ganz klar sagen, vielleicht auch ein bisschen provokant.
00:00:22: Kinder müssen nicht repariert werden!
00:00:24: Sie dürfen gesehen werden.
00:00:26: Denn in dem Moment, in dem du einen Kind reparieren willst passiert etwas Unsichtbares.
00:00:31: Du sendest eine Botschaft und zwar nicht mit den Worten sondern mit deiner Energie... ...mit deiner inneren Haltung.
00:00:39: So wie du bist Reicht es nicht.
00:00:41: Und diese Botschaft, ja die ist für ein Kind wie ein leiser Schnitt ins Herz des Brennt sich in sein Unterbewusstsein ein ohne dass du es merkst und ohne das das Kindes merkt.
00:00:50: In dieser Folge möchte ich dich einladen den Blick zu verändern weg von Wie kriege ich das problematische Verhalten weg hinzu.
00:00:58: was steckt dahinter?
00:00:59: Und ja, wie du mich kennst.
00:01:02: Wir gehen auch in die spirituelle Ebene das Kinder wirklich sind jenseits von Verhalten und Diagnosen Wie Du Ihr Wesen sehen kannst ihre Seele ihren Herzensweg und warum genau dass der Anfang Von echter Entwicklung sein kann.
00:01:18: herzlich willkommen zu dieser Folge.
00:01:21: mein Name ist Corinna Weber und ich unterstütze Eltern erzieher pädagogen dabei kinder in ihrer Einzigartigkeit zu sehen, sie beim Wachsen zu unterstützen und sie nicht in ein System zu pressen das für Sie schon lange viel zu eng geworden ist.
00:01:36: Und wenn du heute nur einen Satz mitnimmst dann vielleicht diesen hier.
00:01:39: Dein Kind ist nicht kaputt!
00:01:41: Es braucht Raum für Entwicklung.
00:01:43: Warum wollen wir denn überhaupt reparieren?
00:01:45: Ich glaube dieser Reparier... Dieser Ideal-Machimpuls ist irgendwie menschlich und ich verurteile ihn nicht, ich kenne ihn.
00:01:54: Wir wollen reparieren, weil wir Angst haben.
00:01:58: Angst dass unser Kind leidet das es nicht zurechtkommt Dass es vielleicht scheitert, dass es ausgeschlossen wird und dann passiert was Wir versuchen das kind so zu formen, dass ist in die welt passt Die welt die wir Für richtig erachten Anstatt die welt so betrachten dass wir das kind darin schützen Und stärken können an stadt den raum für unsere Kinder so zu machen, dass sie sich darin entfalten können anstatt reingepresst zu werden.
00:02:33: Wir wollen reparieren weil wir unter Druck stehen.
00:02:35: Eltern ich kenne das stehen heute unter Dauerbeobachtung von Schule Von Kita Von Familie Von Social Media je nachdem welchen Impulsen von außen du dich da aussetzt.
00:02:46: und irgendwo ist er dieser unsichtbare Satz wenn dein Kind schwierig ist hast Du versagt Und der steckt so tief, ganz besonders in uns Müttern.
00:02:59: Und dann wird das Kind ganz unbewusst zum Spiegel unseres Selbstwärts und dann versuchen wir das Verhalten zu fixieren damit wir uns wieder sicher fühlen.
00:03:10: Fühl da mal rein was das mit dir macht ob da Schuldgefühle sind wenn dein kind anders ist wenn es nicht funktioniert.
00:03:18: Gedanken wie Da hab ich versagt das habe ich nur falsch gemacht.
00:03:23: Wir wollen auch reparieren, weil wir unsere eigenen Themen nicht fühlen wollen.
00:03:28: Das ist sehr heikel aber das ist sehr wichtig!
00:03:31: Denn ganz oft triggert uns das Verhalten unserer Kindern nicht an sich also die starken Ängste, die sie haben, die Wut, die blockade Haltung, sondern uns triggern das Gefühl dass es in uns auslöst Die Ohnmacht, Scham, Hilflosigkeit, Kontrollverlust.
00:03:50: und anstatt diese Gefühle Auszuhalten und zu schauen, wo kommt die her?
00:03:56: Was darf ich da in mir heilen?
00:03:59: Gehen wir in Aktion.
00:04:00: Ich muss mein Kind verändern!
00:04:02: Doch manchmal ist die ehrliche Wahrheit, ich darf mich selbst halten lernen Selbst reflektieren Selbst aufräumen Und wir wollen reparieren weil wir es so gelernt haben.
00:04:14: Viele von uns sind so groß geworden.
00:04:16: So wie du bist is nicht richtig.
00:04:18: Benimm dich reiß dich zusammen sei doch mal normal.
00:04:22: Und das wollten wir alle nicht an unsere Kinder weitergeben.
00:04:24: Aber plötzlich stehen wir als Erwachsene da und merken, wir haben nie gelernt dass Gefühle oder Eigenarten okay sind.
00:04:34: Also versuchen wir unser Kind zu normalisieren Nicht aus Bosheit, aus böser Absicht sondern aus erlerntem Überleben.
00:04:45: Genau hier darf ein Perspektivwechsel beginnen.
00:04:49: Was löst jetzt dieses Reparieren-Wollen im Kind aus?
00:04:53: Kinder sind unglaublich feinfühlig.
00:04:56: Sie spüren nicht nur deine Worte, sie spülen deine Energie und je kleiner sie sind desto angebundener sind sie an dich und desto mehr macht das was mit ihnen ein kind merkt ob du es anschaust Und innerlich denkst du bist schwierig oder ob du denkst ich sehe dich das brauchst.
00:05:17: Und wenn Kinder spüren, dass sie repariert werden sollen dann passiert Folgendes.
00:05:21: Erstens Sie schämen sich Nicht immer sichtbar aber innerlich entsteht.
00:05:27: Ich bin falsch Denn der wichtige Unterschied ist hier Scham Ist nicht ich hab was falsch gemacht Sondern ich bin falsch und das im Unterbewusstsein eines Kindes ist wirklich zerstörerisch.
00:05:42: Zweitens Passiert sie passen sich an und verlieren sich Und das ist das, was ich in meiner Arbeit mit tausenden Familien immer wieder sehe.
00:05:54: Kinder werden leise, brav angepasst sie funktionieren und alle sagen jetzt klappt's ja aber Innen verschwindet etwas die Lebendigkeit die Freude die eigene Stimme.
00:06:11: dann sitzen die Eltern vor mir und sagen mein Kind hat gar kein Selbstbewusstsein.
00:06:16: Das ist das System in dass wir Sie pressen, das sie so macht.
00:06:20: Andererseits kann es aber auch sein, dass sie lauter werden.
00:06:23: Noch stärker!
00:06:25: Wütender Trotziger Aggressiver.
00:06:27: Warum?
00:06:29: Weil ihr Inneres sagt Ich will gesehen werden Nicht korrigiert nicht gemanagt.
00:06:34: ich will gesehen Werden.
00:06:36: und weil Sie testen wollen wie lange hältst du mich?
00:06:41: Wie lange liebst Du mich?
00:06:43: Auch wenn ich noch lauter werde.
00:06:46: Die Kinder lernen sich im Außen zu orientieren.
00:06:48: Wenn ein Kind ständig Gefickst repariert wird, dann lernt es sich weiß nicht selbst was richtig ist.
00:06:55: andere wissen es besser.
00:06:57: Und später wird daraus Unsicherheit, People-Pleasing Angst vor Fehlern Orientierung im Außen und ich glaube das ist einer der größten Schmerzen unserer Zeit.
00:07:09: die Kinder verlieren früh die Verbindung zu ihrer inneren Wahrheit Zu dem was sie sind, zu dem warum Sie hier sind.
00:07:18: Zu ihren Stärken, zu Ihren Fähigkeiten.
00:07:21: Bei den Kindern in meinem Coaching nenne ich das ihre Superkräfte und das gilt es wieder herzustellen.
00:07:30: Den Kindern wieder die Verbindung zu ihrem Herzen zu zeigen damit sie einen für sich glücklichen und erfüllten Weg finden können.
00:07:39: Jetzt kommt ein entscheidender Satz, den ich dir wie ein Mantra schenken möchte Verhalten ist Kommunikation.
00:07:50: Ein Kind zeigt nicht Problem, es zeigt Bedürfnis und es zeigt Überforderung.
00:07:56: Es zeigt ein ungelöstes inneres Thema.
00:08:00: Und wenn wir das nicht wegmachen wollen sondern verstehen dann fragen wir Was ist hier zu viel oder was ist hierzu wenig?
00:08:11: Was will gesehen werden, was braucht dieses Kind um wieder sicher zu werden?
00:08:17: Hier in meinen paar Beispiele.
00:08:19: Mein Kind ist aggressiv.
00:08:21: Vielleicht ist es überfordert.
00:08:23: Vielleicht hat das keine Worte für seine Grenzen.
00:08:26: Vielleicht erlebtes Druck.
00:08:28: Vielleicht isst sein Nervensystem im Alarm oder mein Kind ist faul vielleicht ist es erschöpft, vielleicht ist unterfordert Vielleicht ist es innerlich entmutigt, vielleicht hat es Angst zu versagen.
00:08:46: Mein Kind ist überreizt, leid hat das Stress, vielleicht wird es nicht gesehen, vielleicht fehlt ihm Sicherheit im Körper.
00:08:53: und du merkst wenn du aufhörst zu reparieren beginnst du zu verstehen.
00:08:58: Und verstehen is der Boden für echte Veränderungen.
00:09:02: Aber wie du weißt Bist du hier in einem Podcast über moderne Spiritualität für Kinder?
00:09:07: Und jetzt wird es für mich noch ein bisschen tiefer.
00:09:09: Ich glaube, Kinder kommen nicht als leere Blätter auf die Welt!
00:09:14: Sie kommen mit Wesen... ...mit Frequenz.... Mit einer inneren Aufgabe.
00:09:20: Nicht im Sinne von Druck sondern im Sinne van Wahrheit.
00:09:24: Wahrheit für uns alle.
00:09:26: Dein Kind ist nicht hier um perfekt in einen System zu passen.
00:09:30: Es ist hierum zu wachsen um sich zu entfalten, um seine Einzigartigkeit zu leben.
00:09:38: Und manchmal wirkt diese Einzig-artigkeit störend in einer Welt die Normen und Gleichschrittlieb.
00:09:46: Und spirituelle Begleitung bedeutet für mich hier.
00:09:48: ich sehe nicht nur das Verhalten – Ich sehe die Seele hinter dem Verhalten!
00:09:52: Ich frage was will dieses Kind?
00:09:53: Was will diese Seele
00:09:54: lernen?!
00:09:56: Was will es zeigen?
00:09:58: Wo will es wachsen?
00:09:58: Welche Aufgabe hat es hier?
00:10:01: Und ich halte dafür den Raum, ohne es zu brechen.
00:10:05: Ich erlebe immer wieder in meinen Coachings – und das reflektieren auch meine Auszubildenden in meiner Ausbildung zum spirituellen Kindercoach – dass die Energie im Raum verändert.
00:10:16: Weil die Kinder dann spüren, ich darf sein!
00:10:19: Das ist der entscheidende Punkt.
00:10:21: Erst wenn ein Kind sich sicher fühlt im Sein kann es sich entwickeln.
00:10:26: Sicherheit ist die Grundlage von allem.
00:10:29: Was kannst du also stattdessen tun?
00:10:32: Nicht jetzt sieben Tipps, sondern drei Haltungen innerlich die alles verändern.
00:10:44: Frag dich, was will mir das Verhalten zeigen.
00:11:03: Was ist die positive Absicht?
00:11:06: Und drittens von Perfektion zur Präsenz du musst nicht alles wissen!
00:11:09: Du musst nicht jede Situation richtig lösen.
00:11:13: Du darfst da sein für dein Kind und Präsent halt mehr als wir denken.
00:11:20: Und ich möchte hier sogar noch einen vierten Punkt ergänzen der mir gerade einfällt öffne Dich für Dein eigenes Wachstum.
00:11:29: wenn Du deine inneren Themen anschaust darf Heilung entstehen, für alle Generationen die da noch kommen.
00:11:37: Und ich sage immer das ist das größte Geschenk der Elternschaft, dass wir mit und aneinander wachsen!
00:11:43: Wenn du das nächste Mal denkst mein Kind muss anders werden dann erinnere dich vielleicht kurz an diese Übung leg deine Hand aufs Herz atme und sage innerlich mein Kind ist nicht kaputt.
00:11:58: und dann frage dich frag dein Herz nicht deinen Verstand fragt dein Herz, deine Intuition.
00:12:04: Dein Bauchgefühl verbinde dich mit deinen höheren Geistern?
00:12:11: Was ist das Bedürfnis hinter dem Verhalten?
00:12:14: und dann sagt deinem Kind innerlich ich sehe Dich Ich bin da wir finden einen Weg.
00:12:22: Und je mehr du da tief in Dich reinspürst In Deine innere Anbindung an die Anbindung Mit Deinen Seelenwesen Wo auch immerher du deine Kraft nimmst, desto mehr wirst du merken dass die Antworten die du bekommst dich und dein Kind wirklich weiterbringen.
00:12:38: Und dann beobachte was sich verändert nicht sofort im Verhalten aber im Feld in der Energie In der Verbindung und in der Sicherheit.
00:12:49: Wenn Du heute aus dieser Folge nur einen Satz mitnimmst an bitte diesen Kinder müssen nicht repariert werden sie dürfen begleitet werden.
00:12:58: Und wenn du lernen willst, wie du Kinder emotional auf spiritueller Ebene stärkst mit Herzführung, Nervensystemwissen echten Tools einer inneren Haltung die nicht bewertet sondern sieht dann lad ich dich ein Dich mal über meine Ausbildung zum spirituellen Kindercoach zu informieren.
00:13:14: Alle Infos dazu findest Du in den Show Notes zu dieser Folge.
00:13:18: Denn genau in dieser Ausbildung Zum Hartful Kids Coach gehen wir in diese Tiefe Nicht um Kinder zu optimieren Sondern vielleicht um sie zu befreien.
00:13:29: In diesem Sinne alles Liebe, deine Korinne!
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